.:lebenswaise:.

von woelfen und schafen und anderen ueberfaellen des taeglichen lebens



Archiv
Kontakt

Abonnieren
RSS-Feed

4x1 ist nicht immer eine Quart

Angefangen hatte alles mit einer super Idee - lasst uns ein Quartett gruenden und Musik machen! Klar, guter Ansatz, erste Proben. Und jetzt steht allen Ernstes die Frage im Raum, wie es weitergehen kann. Ist das wirklich immer so schwierig, vom Anfang aus durchzustarten und zu schauen, dass man das Ziel auch wirklich erreicht?

Jetzt bin ich erstmal auf Samstag gespannt und die neue Probe. Vielleicht gehts ja doch vorwaerts ...
11.8.05 17:01


Chörchen sind spannend

Man stelle sich eine Runde erwachsener Menschen vor, die, zu Paaren gruppiert, ihre Ruecken aneinander schubbern, direkt gefolgt von seltsamen Verrenkungen, die man mit etwas Gutmuetigkeit als "Gymnastik" einordnen koennte. Desweiteren fuege man dem entstandenen Bild nun auch etwas Ton hinzu - enthusiastisch vorgetragenes "fi-fi-fiiii-fi-fi" zum Beispiel. Zu Guter Letzt gehoert in den Cocktail auch noch eine kraeftige Prise Ernsthaftigkeit, mit der all das getan wird. Nun gut umruehren und fertig ist das Chorszenario!

Ich gebe gern zu, dies mag dem nicht Chor-Anblick-geschulten Leser ein wenig befremdlich erscheinen - bei den Beteiligten loest es jedoch im Normalfall heitere Mienen aus. DreivierteLacht!

Auch wenn nach der Sommerpause noch ein gut Teil des Basses unbesetzt ist, fehlt es nicht an Vorfreude auf die kommende Chorsaison. Der erste Konzerttermin ist auch schon da: 18. September.

Wer nicht waehlen will, muss hoeren!
11.8.05 17:18


Grafische Smilies ...

hmmm ... jetzt habe ich im letzten Eintrag aus Gewohnheit Textsmilies verwendet - und prompt werden sie in Grafiken verwandelt? Ob es wohl eine Moeglichkeit gibt, das zu unterbinden? Mal das Forum durchstoebern, obwohl ich nicht viel Hoffnung habe ... zumindest hat es anscheinend keine Suchfunktion und die Topics sind nicht sooo aussagekraeftig *seufz*
11.8.05 17:25


Herr BlauJott und sein Gefolge

Noch einmal kurz aufs Wochenende zurueckblickend muss ich konstatieren, dass es wirklich eine gute Idee ist, Menschen aus der IT an einen gemeinsamen Tisch zu bringen. Das Erstaunlichste ist fuer mich immer wieder, dass dieses Voelkchen es entgegen der gaengigen Klischees hervorragend schafft, genieszbares Essen zu produzieren, egal ob Kuchen oder Lunch oder gar festliches Dinner. Selten habe ich bislang so viele gute Koeche erlebt! (Gut, die Alternative besteht wirklich im pizzaessenden Tastenklopfer, aber entweder machen diese einen Bogen um mich oder sie zaehlen zu einer aussterbenden Rasse ...)

Menschen aus der IT neigen dazu, ueber ihr Lieblingsthema zu sprechen, so man sie laesst. Also IT im Allgemeinen und dann auch im Speziellen. Ob das Serverkonfiguration oder froehliche Vulnerabilities sind, ist dabei fast nebensaechlich. Andererseits lassen sie sich auf Nachfrage hin auch stundenlang darueber aus, ob man Broetchen (speziell solche mit Mohn oder Koernern) einfrieren kann.

Zurueck zum Wochenende: Kurzfristig war nun also eine Kaffeetafel einberufen zu Ehren des fernen Gastes, Herrn BlauJott. Und die Geladenen kamen, und die Tafel bog sich unter den Leckereien. Allerdings bestaetigte sich ein anderes Geruecht, das ueber derartiges Volk im Umlauf ist: Die Jungs koennen essen, dass es jedes Schwiegermutterherz hoeher schlagen laesst!

Nach Stunden gemeinsamen Erzaehlens, Lachens und kurzfristig auch wilden Skript-Verbiegens ein gemeinsames Konstatieren, dass derartige Events deutlichen Wiederholungscharakter haben sollten. Daher:

BlueJay, komm mal wieder vorbei! Du bist jederzeit Willkommen!
11.8.05 18:37


Woelfe und Schafe

Da ahnt man nichts Schlimmes und wird direkt wieder mit der Idee konfrontiert, wie es wohl aussaehe, wenn ein Schaf einen Wolf an der Leine spazieren fuehrte.

Eigentlich gar keine so schlechte Idee, widerspricht sie doch den gaengigen Vorstellungen ueber das Aggressionsverhalten unserer (Haus-) Tiere. Wobei die Frage bleibt, was letztlich ein Lebewesen zum Opfer macht. Die reine physische Unterlegenheit? Mangelnde Unterstuetzung der Gruppe? Und falls letzterer Punkt zutrifft, unter welchen Umstaenden verweigert eine Gruppe ihre Unterstuetzung? Welchen Anteil haben dabei Rangfolgen innerhalb des "Rudels" - wird ein fuehrendes Mitglied seltener nicht verteidigt als eines, das am Ende der Kette steht? Und falls dem so sein sollte, basiert dieses Verhalten eher auf der Rangfolge als solcher oder eher darauf, dass ein Mitglied der Gruppenspitze besser auf sich und/oder seine Probleme aufmerksam zu machen versteht?
12.8.05 11:58


Baeren

Vielleicht sind Amerikaner manchmal etwas ueberzogen, aber hin und wieder entwerfen sie wirklich brauchbare Kampagnen, die selbst ein Kind gut verstehen kann. (Wie immer ein winziges bisschen uebertrieben dargestellt, wie immer ist der "Rest" dazu eher gewoehnungsbeduerftig ...)

1 in 5 children online gets eaten by rabid bears. And you didn't even know bears could type
12.8.05 12:51


Neue Webseiten gestalten

... ist deutlich weniger anstrengend, als sich hinzusetzen und eine bestehende Seite im bestehenden Layout komplett umzukraempeln, so dass die verschiedenen Einzelseiten zu neuen Sinnbloecken zusammengefasst werden. Besonders anstrengend auch dann, wenn man "nebenher" noch Dutzende Seiten neuen Contents verfassen muss.

Gott sei Dank gibts Systeme, die einem zumindest die Verwaltung des Contents und die Eingabe neuen Contents deutlich erleichtern.

goosh, an dieser Stelle noch mal ein dickes Lob an dich! Was wuerde ich ohne dich machen? Danke!
13.8.05 01:03


Blogger schlafen nie

Egal, wann ich einen Blick auf die Blog-?bersicht werfe, st?ndig schreiben Dutzende Menschen in ihr Online-Tagebuch. Selbst zu nachtschlafener Zeit.

Seid ihr alle quer durch die Welt verteilt oder nur schlaflos? Oder wird bloggen im Laufe der Zeit schlicht zur Sucht?

Ich fuer meinen Teil bevorzuge zu dieser Zeit eher die kuschligen Federn, gerade, wenn der Tag einen mit jeder Menge duesteren Graus inklusive einiger Eimer Regen bedacht hat.
13.8.05 01:23


Kommentare schreiben

Ein Blog zu kommentieren ist schon ziemlich Klasse. Andererseits - wenn man sich dabei so dumm anstellt wie ich, artet das zu einer endlosen Kaskade lustigen Captcha-Ratens aus.

Jawohl, ich gebe mich geschlagen, denn auch nach 15 Anlaeufen ist es mir nicht gelungen, eine Zeichenfolge einzugeben, die a) das System erkannt und b) auch akzeptiert haette. Dabei schienen mir Varianten wie DERY gar nicht sooo schwierig zu sein, deutlich erkennbare Groszbuchstaben, keine 0 vs. O vs. o -Geschichten dabei ... Aber Pustekuchen.

Bin nun ich zu dumm oder das System zu schlau?
15.8.05 15:03


Quartett die naechste

Samstag war es nun so weit, seit Wochen endlich wieder ein Probetermin, der zu funktionieren drohte. Hervorragend!

Also ab ins Auto, die hundert Kilometer sind ja bald bewaeltigt. Unterwegs feststellen, dass das Handy nicht dabei ist. Na gut, es wird hoffentlich auch ohne gehen. Trotz der langen Strecke gut durchkommen und sogar superpuenktlich da sein - 3 Minuten vor Termin. Perfekt!

Der Rest scheint auch schon da zu sein. Sehr gut. Also auf zum Tor. Aeh ... ja. Da, wo sonst der Eingang zu den Gemaechern des Wohlklanges lag, befindet sich nun eine ergonomisch ausgerichtete Baustelle mit Wochenendflair. Selbstverstaendlich ist das benachbarte Tor abgeschlossen und das Gelaende ansonsten mit einem Zaun umgeben.

Machen wir also einen Rundgang. Bedauerlicherweise ist es extrem schwierig, durch reines Bruellen von Namen einen Effekt zu erzielen - wenn man von den enervierten Blicken diverser Passanten absieht, die einem nahelegen, dass man sich vielleicht ein anderes Hobby suchen koennte. Ich aergere mich, das Handy vergessen zu haben - was gaebe ich jetzt fuer einen simplen Anruf "Hey, mach mal einer das Tor auf!"

Kein weiterer Zugang, der in irgend einer Form geoeffnet waere. Es ist zehn Minuten ueber die Zeit. Mist. Was nun?

In jugendlichem Leichtsinn erinnere ich mich, frueher (genau, als ich noch jung und knackig war) problemlos ueber Zaeune geklettert zu sein. Aber selbst damals habe ich mich wohl intelligenter angestellt und zumindest Zaeune gemieden, deren obere Kante nicht eine glatte Flaeche darstellte. Alter neigt zu Fehleinschaetzungen, das weisz ich inzwischen ...

Aber gut, es findet sich eine Stelle, an der der zwei Meter fuenfzig Zaun ueberkletterbar scheint. Also die Noten abgelegt (an von beiden Seiten des Zauns erreichbarer Stelle), ein Herz gefasst und geklettert. Hoch ist so weit kein Problem. Drueber ... oh je. Natuerlich finde ich dabei keine guten Moeglichkeiten, meine Position sinnvoll zu stabilisieren - et voila, es gibt ein unangenehmes Geraeusch. Gut, das hebt den Adrenalinspiegel und laesst deutlich mehr Ehrgeiz hervortreten.

Nach vielleicht 30 Sekunden weiterer hingebungsvoller Verrenkung scheine ich die Kante ueberwunden zu haben, ein wenig den Halt zu verlieren und entscheide mich, eher meine Haende zu ruinieren, als unkontrolliert aus zwei Meter fuenfzig Hoehe auf den Boden zu fallen.

Puh.

Fazit: Nicht dreckig. Gut! Ein paar blaue Flecke. Harmlos. Ein huebscher Riss in Nahtnaehe. Weniger prickelnd. Ein schicker Dreiangel auf der Innenseite des anderen Beins. Extrem aergerlich. Eine riesige Portion Adrenalin. Wohin damit jetzt?

Das Ergebnis ist eine Probe, bei der ich erfolgreich so tue, als waere nichts passiert, die ich aber nur im Sitzen ueberstehe, weil die Beine vor lauter Zittern eher alles moegliche veranstalten, nur nicht Ruhe geben, um mich voll und ganz der Probe zu widmen. Dummerweise habe ich mir Wasser mit Guarana-Extrakt mitgenommen ...
15.8.05 15:21



Gratis bloggen bei
myblog.de