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Girls' Day

Am 27. April ist es wieder so weit - Schuelerinnen der Mittel- und Oberstufe werfen einen Blick in die Betriebe und werden dort an technische, handwerkliche und naturwissenschaftliche Berufe herangefuehrt. Diese Heranfuehrung sollen moeglichst Frauen uebernehmen, die in diesem "maennergepraegten Umfeld" berufliche Erfahrung oder sogar eine gewisse Karriere vorzeigen koennen.

Was mich in dem Zusammenhang interessiert, gibt es eigentlich Statistiken ueber die Wirksamkeit des Girls' Day? Mich wuerde es sehr wundern, wenn sich die ueber Jahre gewachsene Einsicht, was denn nun "Frauen-" respektive "Maennerberufe" sind und wo sich frau spaeter wiederfindet, an einem einzigen Tag durch eine Unmenge kurzer Gespraeche mit Frauen an deren Arbeitsplatz veraendert.

Ich will nicht abstreiten, dass es sinnvoll sein kann, den jungen Damen das Vorhandensein solcher Berufsausuebenden zu zeigen, nur lehrt mich die Erfahrung der letzten derartigen Veranstaltungen, dass diese Berufswahlen eher als "erschreckende Beispiele unfraulichen Verhaltens" gewertet werden.

Interessanterweise scheinen die Schuelerinnen inzwischen auch sehr gern frueh naturwissenschaftliche Faecher abzuwaehlen oder ihnen zumindest nur geringes Interesse entgegen zu bringen. Nur, was kann man ohne grundlegende Kenntnis naturwissenschaftlicher Zusammenhaenge heutzutage noch werden? Wenn selbst Mathematik ein inzwischen eher geschmaehtes Pferd ist?
19.4.06 14:38
 


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