.:lebenswaise:.

von woelfen und schafen und anderen ueberfaellen des taeglichen lebens



Archiv
Kontakt

Abonnieren
RSS-Feed

A-Cappella in Guetersloh (I)

Ich bin ja nicht so fuerchterlich hart, was die Kritik angeht, aber es gibt Gruppen, bei denen man nicht einmal mehr selbst ein Statement abgeben muss, weil das Publikum es selbst tut. So geschehen auf der A-Cappella-Nacht in Guetersloh waehrend des letzten Konzertteils, der von The Buddhas bestritten wurde: Aus dem vormals angenehm zu 2/3 gefuellten Saal (geschaetzte Kapazitaet ca. 1000 Leute) wurde innerhalb von nur einer Stunde ein zu gerade mal einem Viertel gefuellter Saal.

Kurz zusammengefasst: Ein Soundteppich, dem jegliche Mitten fehlten, ein Tonmixer, dessen Kreativitaet und Leistungsfaehigkeit mit der Hoehe ueber NN, bezogen auf die Herkunft der Buddhas (Hamburg), sowie der dortigen Geografie uebereinstimmte, Moderationen, die man nach den rund 15 Jahren, die die Buddhas jetzt im Geschaeft sind, deutlich besser erwarten kann und die zudem groszflaechig als unverstaendlicher Tonbrei ins Publikum schallten, eine Buehne, die fuer die fuenf Leute ueberdimensioniert wirkt, Choreografien, die gelinde als uninspiriert zu bezeichnen waren, und dazu ein Programm, dessen Groszteil ich schon vor vielen Jahren in deutlich besserer Form von damals erschienenen Buddha-CDs gehoert hatte, sind nicht wirklich das, was ich mir unter einem gelungenen Auftritt innerhalb einer A-Cappella-Nacht vorstelle.

Man muss zur Ehrenrettung festhalten, dass der Neuzugang (Katrin Wulff) eine wirklich schoene Stimme hat, die man gern hoeren mag. Und dass der Anfang ihrer Version von "Amazing Grace" echtes Potential aufzeigt.

Trotzdem bleibt unter dem Strich ein eher unangenehmer Nachgeschmack.
9.5.06 14:52
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen

Gratis bloggen bei
myblog.de