.:lebenswaise:.

von woelfen und schafen und anderen ueberfaellen des taeglichen lebens



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Musik

The Revellers

Eigentlich wollte ich grad noch einen Link zu den Revellers raussuchen, da der Name nicht jedem etwas sagen wird. Aber Google ist grad nicht erreichbar und AllTheWeb ist broken, mit etwas Glueck gibt mir ATW die erste Trefferseite, ein Weiterblaettern auf die naechsten Treffer entfaellt, da es angeblich ueberhaupt keine Treffer zu meiner Suche gibt. Wieso wird mir dann aber eine erste Trefferseite angezeigt?

Yahoo praesentiert mir dann wieder ein paar Treffer (81 von ungefaehr 98), allerdings haette ich clevererweise den Begriff "Comedian Harmonists" ausschlieszen sollen. Der Groszteil der Treffer sind Kopien der Wikipedia, und auch ansonsten muessen die Revellers anscheinend im deutschen Sprachraum ausschlieszlich als Referenz fuer die Comedian Harmonists herhalten, die Muehe, wirklich einmal Informationen zu den Revellers zusammen zu tragen, scheint sich noch niemand gemacht zu haben. Sehr bedauerlich.

Es koennte natuerlich sein, dass jemand in meiner werten Leserschaft eine passende Webseite dazu hat ...?
lebenswaise am 21.11.05 17:25


Java Five

Ich hatte mich ja eben schon kurz dazu geaeuszert, dass ich die Tage im Konzert war. Genau, es ging zu Java Five.



Hinter dem Namen verbirgt sich ein Vokalquartett, das von einer hervorragend vom fuenften Mann gespielte Gitarre ergaenzt wird. Vom Stile her sind wir bei den Mills Brothers, die in den dreiszigern die "Boygroup-Szene" Amerikas gehoerig aufmischten. Sogar auf die Comedian Harmonists faerbten sie ein wenig ab, auch wenn diese urspruenglich zu einem guten Teil von den Revellers inspiriert waren.

Zurueck zu Java Five. Wenn man im Konzert sitzt und die Augen schlieszt, glaubt man vielfach, ein lang zusammen spielendes Jazz- oder Swingensemble zu hoeren. Die mit Stephan Eisenmann hervorragend besetzte vokale Bassgeige weckt gerade dann durchaus den Eindruck eines echten Instruments, so sauber und weich klingen die Basslaeufe. Ebenfalls sehr schoen anzuhoeren sind die Brass-Saetze, egal, ob man gerade Trompeten, Posaunen oder andere Blaeser zu hoeren meint, es sind immer wieder die Stimmen von Michael Eimann, Thomas Piontek und Konrad Zeiner. Der vokale Klang wird perfekt von Bert-Morten Arnicke abgerundet, der auf seiner Gitarre einen wunderbaren Klangteppich zaubert, der den Stimmen das gewisse Etwas verleiht.

Mit ihrer aktuellen Tour sind Java Five vielleicht noch nicht die Shootingstars der A-Cappella-Szene, aber sie sind es durchaus wert, als kleiner Geheimtipp gehandelt zu werden. Noch sind sie naemlich bezahlbar

Ein winziger Wermutstropfen sind die teilweise sehr lang geratenen Anmoderationen, aber wie der zweite Konzertteil (genau, der nach der Pause) zeigte, koennen die Anmoderationen durchaus spritzig und kurzweilig daherkommen und den gleichen Spasz an der Musik vermitteln, den die Fuenf sichtlich beim Musizieren haben und gern mit ihrem Publikum teilen.
lebenswaise am 21.11.05 17:23


Aufgetreten

Braver Chor! Trotz Wahleuphorie und gutem, sonnigem Platz im Biergarten haben sich die Dreiviertelachter getroffen und ein schmissiges Konzert abgeliefert.

Manchmal bin ich wirklich erstaunt, wie gut ein Freizeit-Ensemble werden kann und wird.
lebenswaise am 19.9.05 16:12


Niniwe

Eigentlich wollte ich Freitag Abend ein Konzert von Niniwe hoeren - bedauerlicher weise wurde es abgesagt, ohne dass es einen Ersatztermin gaebe. Mai vielleicht.

Fazit: Krankheiten sind unerquicklich.
lebenswaise am 12.9.05 08:27


Vocaldente

Nach der Volksmusik im Wahlkampf gibts in Kuerze einen feinen Leckerbissen der Vokalmusik live und zum Anfassen - die Jungs von Vocaldente beiszen ... ich meine klingen nicht nur gut, sie sind auch hochgradig sympathisch. Den einen oder anderen Namen wird man schon von anderen Ensembles her kennen und schaetzen, die dem Zuhoerer bislang unbekannten Gesichter werden dies wohl nicht lang bleiben, zu einpraegsam ist die Show der Fuenf.

vocaldente Wer sich selbst davon ueberzeugen will, kann das offiziell ab dem 29. September in Luebeck tun, danach trifft man sie fuer drei Konzerte in ihrer "Heimstadt" Hannover.
lebenswaise am 6.9.05 20:00


Déirin Dé

DeirinDe Gut, es ist jetzt schon ein paar Tage her, dass sie da waren. Aber sie haben es geschafft, dass ich sie kaum aus dem Kopf bekomme: D?irin D? zelebrierten am letzten Augustwochenende ein herrliches Irish-Folk-Konzert, das foermlich in die Fuesze fuhr. Nicht nur in die sprichwoertlichen Fuesze, es fanden sich genug Tanzwillige, die sich von der virtuos vorgetragenen Musik mitreiszen lieszen. Was kann man sich mehr wuenschen?

Souveraen verwob sich die Stimme von Ann Grealy mit dem Klang von Bouzouki, Bodhran, Fiddle, Whistles und Knopfakkordeon; egal ob Jig, Reel oder Walzer, ob Trinklied oder Ballade, jedes Stueck wurde zu einem Kleinod irischer Musik. Nicht einen Moment lang beschlich den Zuhoerer das Gefuehl, es mit Profis zu tun zu haben, die "nur ihre Show abliefern", nein, trotz des groszen Saales, in den die urspruenglich als OpenAir geplante Veranstaltung des Wetters wegen kurzerhand verlegt wurde, wirkte das gesamte Konzert wie in die familiaere Atmosphaere eines Pubs hineinversetzt.

Einfach herrlich und zum Wohlfuehlen! Danke!
lebenswaise am 6.9.05 19:44


Banderfahrung

Neu gegruendete Bands haben es wirklich schwer - sind die einzelnen Mitglieder noch nicht erfahren genug, faellt es ihnen meist schwer, die notwendige Disziplin aufzubringen und zum einen zu Hause zu proben, damit sie ihren Part koennen, und zum anderen auch regelmaeszig und puenktlich zu den Proben zu erscheinen.

Natuerlich kann man hoffen, dass der Druck, einen Auftritt gestalten zu muessen, hilft, aber es ist wohl eher selten, dass es ohne entsprechenden Druck geht.

Warum eigentlich?
lebenswaise am 1.9.05 15:12


Quartett die naechste

Samstag war es nun so weit, seit Wochen endlich wieder ein Probetermin, der zu funktionieren drohte. Hervorragend!

Also ab ins Auto, die hundert Kilometer sind ja bald bewaeltigt. Unterwegs feststellen, dass das Handy nicht dabei ist. Na gut, es wird hoffentlich auch ohne gehen. Trotz der langen Strecke gut durchkommen und sogar superpuenktlich da sein - 3 Minuten vor Termin. Perfekt!

Der Rest scheint auch schon da zu sein. Sehr gut. Also auf zum Tor. Aeh ... ja. Da, wo sonst der Eingang zu den Gemaechern des Wohlklanges lag, befindet sich nun eine ergonomisch ausgerichtete Baustelle mit Wochenendflair. Selbstverstaendlich ist das benachbarte Tor abgeschlossen und das Gelaende ansonsten mit einem Zaun umgeben.

Machen wir also einen Rundgang. Bedauerlicherweise ist es extrem schwierig, durch reines Bruellen von Namen einen Effekt zu erzielen - wenn man von den enervierten Blicken diverser Passanten absieht, die einem nahelegen, dass man sich vielleicht ein anderes Hobby suchen koennte. Ich aergere mich, das Handy vergessen zu haben - was gaebe ich jetzt fuer einen simplen Anruf "Hey, mach mal einer das Tor auf!"

Kein weiterer Zugang, der in irgend einer Form geoeffnet waere. Es ist zehn Minuten ueber die Zeit. Mist. Was nun?

In jugendlichem Leichtsinn erinnere ich mich, frueher (genau, als ich noch jung und knackig war) problemlos ueber Zaeune geklettert zu sein. Aber selbst damals habe ich mich wohl intelligenter angestellt und zumindest Zaeune gemieden, deren obere Kante nicht eine glatte Flaeche darstellte. Alter neigt zu Fehleinschaetzungen, das weisz ich inzwischen ...

Aber gut, es findet sich eine Stelle, an der der zwei Meter fuenfzig Zaun ueberkletterbar scheint. Also die Noten abgelegt (an von beiden Seiten des Zauns erreichbarer Stelle), ein Herz gefasst und geklettert. Hoch ist so weit kein Problem. Drueber ... oh je. Natuerlich finde ich dabei keine guten Moeglichkeiten, meine Position sinnvoll zu stabilisieren - et voila, es gibt ein unangenehmes Geraeusch. Gut, das hebt den Adrenalinspiegel und laesst deutlich mehr Ehrgeiz hervortreten.

Nach vielleicht 30 Sekunden weiterer hingebungsvoller Verrenkung scheine ich die Kante ueberwunden zu haben, ein wenig den Halt zu verlieren und entscheide mich, eher meine Haende zu ruinieren, als unkontrolliert aus zwei Meter fuenfzig Hoehe auf den Boden zu fallen.

Puh.

Fazit: Nicht dreckig. Gut! Ein paar blaue Flecke. Harmlos. Ein huebscher Riss in Nahtnaehe. Weniger prickelnd. Ein schicker Dreiangel auf der Innenseite des anderen Beins. Extrem aergerlich. Eine riesige Portion Adrenalin. Wohin damit jetzt?

Das Ergebnis ist eine Probe, bei der ich erfolgreich so tue, als waere nichts passiert, die ich aber nur im Sitzen ueberstehe, weil die Beine vor lauter Zittern eher alles moegliche veranstalten, nur nicht Ruhe geben, um mich voll und ganz der Probe zu widmen. Dummerweise habe ich mir Wasser mit Guarana-Extrakt mitgenommen ...
lebenswaise am 15.8.05 15:21


Chörchen sind spannend

Man stelle sich eine Runde erwachsener Menschen vor, die, zu Paaren gruppiert, ihre Ruecken aneinander schubbern, direkt gefolgt von seltsamen Verrenkungen, die man mit etwas Gutmuetigkeit als "Gymnastik" einordnen koennte. Desweiteren fuege man dem entstandenen Bild nun auch etwas Ton hinzu - enthusiastisch vorgetragenes "fi-fi-fiiii-fi-fi" zum Beispiel. Zu Guter Letzt gehoert in den Cocktail auch noch eine kraeftige Prise Ernsthaftigkeit, mit der all das getan wird. Nun gut umruehren und fertig ist das Chorszenario!

Ich gebe gern zu, dies mag dem nicht Chor-Anblick-geschulten Leser ein wenig befremdlich erscheinen - bei den Beteiligten loest es jedoch im Normalfall heitere Mienen aus. DreivierteLacht!

Auch wenn nach der Sommerpause noch ein gut Teil des Basses unbesetzt ist, fehlt es nicht an Vorfreude auf die kommende Chorsaison. Der erste Konzerttermin ist auch schon da: 18. September.

Wer nicht waehlen will, muss hoeren!
lebenswaise am 11.8.05 17:18


4x1 ist nicht immer eine Quart

Angefangen hatte alles mit einer super Idee - lasst uns ein Quartett gruenden und Musik machen! Klar, guter Ansatz, erste Proben. Und jetzt steht allen Ernstes die Frage im Raum, wie es weitergehen kann. Ist das wirklich immer so schwierig, vom Anfang aus durchzustarten und zu schauen, dass man das Ziel auch wirklich erreicht?

Jetzt bin ich erstmal auf Samstag gespannt und die neue Probe. Vielleicht gehts ja doch vorwaerts ...
lebenswaise am 11.8.05 17:01


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